Zuletzt war das Forschungsprojekt „Climate ready schools“ vom AIT und der TU Wien in den Medien. Messungen ergaben bereits im Mai Temperaturen über 30 Grad im Klassenzimmer – ähnlich wie wir Teachers for Future an Ergebnissen bereits 2025 von vielen Schulen erhalten haben. Die Lösungsvorschläge gehen aber nicht weit genug, wenn nicht sogar am Problem vorbei. Und beteiligte Schulen sind sogar Teil des Problems.
Sowohl im ORF-Bericht als auch in weiteren Berichten (z.B. Standard, Kurier, Heute, SN) werden als Lösung ausschließlich Anpassungsmaßnahmen angeführt. Die beteiligten Wissenschafter*innen fordern etwa Schularbeiten in den Morgenstunden und in kühleren Räumen. Dass das Problem an der Wurzel gepackt werden könnte, nämlich an den CO2-Emissionen, das wurde vergessen. Und fatalerweise tragen viele der am Projekt beteiligten Schulen, die Unterstützung erhalten, selbst zum Problem bei: Recherchen der Teachers for Future ergaben, dass viele der angeführten „Climate ready schools“ Flugreisen unternehmen, und mit dem damit einher gehenden hohen CO2-Impact alles andere als nachhaltig gestaltet sind.
Wie können Schulen dagegen wirklich „climate ready“ werden?
Wir Teachers for Future haben diesbezüglich viele Vorschläge parat, die gemäß Lehrplan sogar umgesetzt werden müssen: Bildung für nachhaltige Entwicklung muss demzufolge „allgemeines Anliegen und Leitidee an der ganzen Schule“ sein. Dazu gehört das „aktiv werden“ im regionalen Umfeld, also Aktivismus für eine solidarökologische Transformation. Und wir haben mit unserem BNE-Paket „Mobilität als Gamechanger“ konkrete Ansätze parat, um Schulen tatsächlich „climate ready“ zu machen!
Bundesländer wie Vorarlberg und Tirol fördern seit Anfang 2026 Schulreisen zu den EU-Institutionen in Brüssel, Luxemburg oder Straßburg nur noch unter der Bedingung, dass man Bus oder Zug als Transportmittel wählt – Flüge werden damit aufgrund unserer Intervention nicht mehr gefördert. Dieser Erfolg zeigt: Aktionismus wirkt!







