Weil ohne Care-Arbeit und all die Menschen – vorwiegend Frauen* –, die Care-Arbeit leisten, alles still stehen würde, weil alle Kämpfe für eine klima- und sozialgerechte Welt miteinander verknüpft sind und weil wir alle unter den Auswirkungen des Patriarchats leiden, haben auch wir uns am 24.10. anlässlich des Frauenstreiks hin-, still- und que(e)r gelegt.
Weltweit leisten Menschen – vorwiegend Frauen* und Mädchen* – unbezahlt und oft ohne Wertschätzung Care-Arbeit. Ohne diese würde die Wirtschaft still stehen – jene Wirtschaft, die Hauptverursacher der Klimakrise ist. Gleichzeitig sind weltweit Frauen* bzw. Mädchen* und nicht-binäre Personen überdurchschnittlich stark von den Auswirkungen der multiplen Krisen der Gegenwart und Zukunft betroffen, so auch von der Klimakrise.Wir haben uns stillgelegt und am Frauenstreik beteiligt – aus Solidarität mit unseren Schüler*innen und mit all den Frauen* und Mädchen* weltweit. Und gleichzeitig trifft es uns als im Bildungsbereich tätige Personen auch persönlich – im Elementar- und Sekundarbildungsbereich arbeiten überdurchschnittlich viele Frauen* und zusätzlich leiden wir als Lehrpersonen auch generell unter der fehlenden gesellschaftlichen Anerkennung von Care-Arbeit.







